B2B / Marken

Markenerlebnis endet nicht bei dem, was man veröffentlicht.

Markenerlebnis endet nicht bei dem, was man veröffentlicht.

Verschiedene Marken, verschiedene Zielgruppen, aber zu viel Kommunikation über dieselbe Linie. Dadurch, dass wir diese Inhalte selbst erstellten, bearbeiteten und veröffentlichten, wurde sichtbar, was darunter nicht stimmte.

Die Ausgangssituation

Illustration einer Ablage mit Notizen, Korrespondenz, einer Entscheidungsregel und einer Vereinbarung, mit Randfragen dazu, wo Absprachen festgehalten sind und wer entscheidet.

Ein Unternehmen mit mehreren Marken, mehreren Zielgruppen, aber zu viel Kommunikation über dieselbe Linie. Das war vor einigen Jahren der Ausgangspunkt.

Wir haben diese Kommunikation entflochten. Nicht, um mehr Kanäle zu haben, sondern damit jede Marke das Publikum, für das sie gedacht war, treffender anspricht. Gleichzeitig bekam auch das Unternehmen selbst mehr Raum, seine eigene Rolle zu zeigen.

Diese Entscheidung blieb nicht in einer Strategie stecken. Wir haben die Inhalte selbst erstellt, bearbeitet und veröffentlicht. Woche für Woche.

Denn wenn man nah genug an der täglichen Kommunikation ist, sieht man auch, was dahinter nicht stimmt.

Zeitleiste Woche für Woche mit vier Beobachtungen aus der täglichen Content-Arbeit: nicht auffindbare Absprachen, verstreute Informationen, die Vereinbarung als Endpunkt und Punkte, an denen jemand bestätigen muss.

Die geschäftliche Fragestellung

Externe Partner tauchten regelmäßig im Content auf. Nur ließ sich viel schwerer nachvollziehen, was genau mit wem vereinbart worden war. Welche Unterstützung bekam jemand? Was wurde dafür erwartet? Welche Absprachen galten noch? Und wo stand das?

Daraus wuchs ein klareres Modell, mit verschiedenen Formen der Unterstützung und deutlicheren gegenseitigen Erwartungen.

Und damit wurde sofort das nächste Problem sichtbar: die Informationen lagen überall.

In Mails. In früheren Absprachen. In Dokumenten. In den Köpfen der Leute.

Ein Postfach ist dafür kein System.

Die Entscheidungen

Die bestehende Vertragsabwicklung enthielt eine Logik, die sich nicht einfach ändern ließ. Nummerierung und Historie mussten stimmig bleiben. Verschiedene Regeln bestimmten, was in welches Dokument gehörte. Manche Angaben konnten übernommen werden, andere mussten bewusst von jemandem geprüft werden.

Also zuerst die Regeln klar machen.

Erst danach ergibt Automatisieren Sinn.

Die Umsetzung

Ein Vertrag war erst das Ende der Kette.

Operatives Register mit fünf Phasen — Profil, Prüfung, Entscheidung, Vereinbarung und Nachverfolgung — mit je einem Status und einem menschlichen Kontrollschritt.

Bevor eine Vereinbarung erstellt werden kann, hat sich jemand angemeldet, wurde ein Profil geprüft, wurde eine Entscheidung getroffen, und diese Entscheidung muss korrekt weitergegeben werden.

Auch dieser Teil wurde deshalb ausgearbeitet: ein klarer Ablauf für den externen Partner und eine separate interne Umgebung für Prüfung, Entscheidungen, Status und Nachverfolgung.

Bewusst nicht gemacht

Nicht alles davon muss automatisch geschehen. Wo sich eine Angabe nicht zuverlässig ableiten lässt, sieht weiterhin ein Mensch hin.

Genau das ist der Sinn.

Ergebnis / Wirkung

Auch die Abwicklung kommuniziert.

Für die Person auf der anderen Seite gibt es keine harte Grenze zwischen Marketing und Verwaltung.

Sie merkt, wie sie angesprochen wird. Ob eine Entscheidung klar ist. Ob eine Vereinbarung stimmt. Ob jemand weiß, was zuvor vereinbart wurde.

Auch dort entsteht ein Bild von einer Organisation.

Dieser Weg war vorab nicht so vorgezeichnet. Jeder Schritt in der täglichen Arbeit machte erneut etwas sichtbar, das besser sein könnte.

Daran arbeiten wir noch immer.